Frühlingserwachen

Der Frühling ist da! Endlich. Erstaunlich! Die Thun-Idee, umgesetzt durch die führungsstarke Crew, zeigt Wirkung. Endlich. Thun, vor Jahren bekannt für das „nichts Thun“, für konservatives Denken, und für verhindertes Verhalten bei Grossprojekten, hat den Durchbruch geschafft. Der Frühling ist da!

Zum Frühlingsbeginn lässt sich berichten, was sich unsereins  zur Winterszeit kaum zu träumen getraute.

Ist es nicht bemerkenswert, dass es der neu eingesetzten Arbeitsgruppe für „technische und geistige Mobilität“ gelungen ist, die anstehenden Verkehrsprobleme praxisnah und effektiv anzupacken. Mit Freude dürfen wir festhalten, dass die Granitkürbisse im Beet der Frutigenstrasse zum Wohle aller entfernt worden sind. Angemerkt sei: Auch harte „Grinde“ haben manchmal einen intelligenten Kern. Die ausgebauten Steine wurden der BLS Schifffahrt in der Übergangsphase der Bauarbeiten am Schiffskanal als provisorische Schiffländtepfosten zur Verfügung gestellt. Wer hätte das gedacht?

Im Bereich Verkehr dürfen wir uns weiter darüber freuen, dass der Grundsatzentscheid; „ab dem Jahr 2015 eine verkehrsfreie Innenstadt-Insel zu besitzen“ (inkl. Freienhofgasse) als legislaturübergreifendes Ziel bestimmt und verabschiedet wurde.   Als logische Folgerung wurde die bauliche Konsequenz begrüsst – die neue entlastende Verkehrsachse vom Raum Lauitor, direkt in den Bereich Thun-Süd umzusetzen. Ein Expertenteam wurde damit beauftragt, das Tunnelprojekt auszuarbeiten und das längst fällige Parkhaus am Lauitor zu realisieren. Bezüglich der Kosten für das Tunnel-Grossprojekt profitiert der Steuerzahler von der treffenden Kostenermittlung beim Hochwasserentlastungsstollen.

Es ist speziell erwähnenswert, dass sich der wieder ins Leben gerufene „Verschönerungsverein von Thun“ dem Brunnen auf dem Maulbeerkreisel angenommen hat. Dem als Schwachstrombrunnen bekannten Kunstwerk soll mehr optisch wahrnehmbare Kraft verleiht werden, so der Befund. Mit dem Einbau einer leistungsfähigen Pumpe wird eine dem Aufwärtstrend unserer Stadt entsprechende Wasserfontäne erzeugt werden (sprich: Je mehr Leistung, desto mehr Druck auf der Leitung … desto höher die Fontäne ...) Mit einem 20 Meter hohen Wasserstrahl sollen alle KreiselteilnehmerInnen die aufstrebende Kraft Thun’s wahrnehmen.

Und noch etwas … eine durch Herrn Dr. Einspruch Blumenwiese geführte Spezialgruppe hat mit seiner geschickten Vorgehensweise erreicht, dass die sieben notorischen Neinsager und Gross-Projektzersäger von Thun sich von Ihrer Negativrolle abgewandt haben und zu überzeugten Thun-Fans und Vorwärtsdenkern mutiert sind. Massgeblich verantwortlich für die Umstimmung dieser Persönlichkeiten war die Tatsache, dass den besagten „Robin-Hoods der ewig Gestrigen“ klargemacht werden konnte, dass es in der Pflicht und Verantwortung jeder Generation liegt, Beiträge für die nachfolgende Generation zu leisten.

 

Hoch motiviert nehme ich zur Kenntnis, dass mit dem Entscheid zur Sportstadt Thun die planerischen Massnahmen eingeleitet wurden. Eine gewaltige, clevere Sportarena mit den Disziplinen Fussball, Handball, Eishockey und einer Schwimmhalle „unter einem Dach“. Der Zusammenzug der Disziplinen in Thun-Süd wird unter anderem das ganze Grabengut und das Lachenreal für eine neue Nutzung zu Gunsten der breiten Bevölkerung freispielen. Freuen wir uns für die Freunde des Sports und geniessen wir die Aussicht auf die neuen Angebote im Grabengut und Lachenareal.

… es würde sich aus unserer wundersamen Stadt so vieles Schönes berichten lassen … die Tourismusförderung … die Amtzeitbeschränkungen in der Politik … die Medienpolitik … der Hochwasserentlastungsstollen … die Thuner Kommunikationspolitik … die Energiepolitik …, etc., ..

Werte Leserin, werter Leser.

In Kenntnis um den bevorstehenden sonntäglichen Kalendertag kann es entlastend sein, zu wissen,  dass die Thuner Realität und Hoffnung leider zu oft ein April-Scherz wert ist.

Augenauf! Helfen Sie mit in die Zukunft zu denken und konstruktive Prozesse zu fördern, mit mehr Leistung den Druck zu erhöhen damit die Fontäne auf dem Maulbeerplatz in die Höhe steigen kann.

Etwas mehr „Pfupf“, eine direkte Sprache und Beiträge für die Gesellschaft von Morgen sind gefragt.