Zukunft
Vom Baumeister-Modell aus der vergangenen Zeit bis zur heutigen Diversifizierung mit über zum Teil 10 verschiedenen Planungspartnern aus Spezialdisziplinen und einer internationalen Arbeitsvernetzung über die Zeitgrenzen hinweg.
Die technischen Möglichkeiten scheinen grenzenlos zu sein – wie bekannt, sind dies die menschlichen Möglichkeiten nicht. Die kommende Zeit wird weisen, ob die planende Gesellschaft die Bodenhaftung halten kann oder ob Sie der schier unendlichen Möglichkeiten in die abstrakte, gesellschaftsfremde Architekturtheorie abhebt. Erste Trends sind heute in der Schweiz klar erkennbar; die aktuellen HochschulabgängerInnen sind grossmehrheitlich bauweltfremd ausgebildet worden und sind daher in der Bauwirtschaft nur noch bedingt einsetzbar. Wie sieht die Architektur von Morgen aus? So wie gestern wird auch morgen die Gesellschaft und ihre Lebensform die Hülle definieren, in welcher sie leben will. Zeitverzögert – wie im Spiegel - reflektiert die Architektur ihre Gesellschaft. Der Architekt von morgen ist aktuell am Puls der betont breiten Gesellschaft mit dabei. Er ist kein theoretischer, menschenfremder Einzelgänger.
Die Architektursprache der Zukunft ist also bisweilen undefiniert, bis auf die Sicherheit, dass diese sich immer auf das „alt Bewährte“ abstützt und sich somit nach den „anerkannten Regeln der Baukunst“ richtet.
Die Gestaltung ist streitbar und unterliegt mehrheitlich subjektiven Einflüssen aus Geschichte, Tradition und Technik.
Freuen wir uns darauf, an diesem Prozess aktiv teilzunehmen und unsere Gesellschaft mitzugestalten.